„Magical Mystery“-Star Charly Hübner erhält Ernst-Lubitsch-Preis 2018

 

60 Jahre nach der Erstvergabe des Ernst-Lubitsch-Preises zeichnet der CLUB DER FILMJOURNALISTEN BERLIN e.V. Charly Hübner für seine komödiantische Leistung in „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ aus. Die Verleihung der traditionsreichen Trophäe im Rahmen einer Gala erfolgt am 28. Januar 2018 in Anwesenheit des Künstlers im Babylon Berlin.

Der Ernst-Lubitsch-Preis wird sechs Dekaden alt – und soll in seinem Jubiläumsjahr an Charly Hübner gehen. Darüber haben die Mitglieder des Clubs der Filmjournalisten in einer geheimen Wahl abgestimmt. In „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ liefert der 44-jährige Hübner – nach Meinung der Jury – als therapierter Ex-Junkie, der seine alten Techno-Kumpels quer durchs Land chauffiert und dabei wieder zurück ins Leben findet, die „beste komödiantische Leistung“ im laufenden deutschen Kinojahr ab: „Die Kunst, die Melancholie mit subtilen Momenten der Komik zu durchbrechen, beherrscht Charly Hübner genial. In ‚Magical Mystery“ stellt er erneut sein höchst feinfühliges, komödiantisches Talent unter Beweis. Bewegungsarm wie das Krokodil im Zoo, aber mit vielen kleinen Nuancen, verschmilzt der Schauspieler völlig mit der Figur des lethargischen Losers Karl Schmidt und gewinnt ganz nebenbei die Zuschauerherzen.

Spätestens bei einer Trauerrede für ein totes Meerschweinchen fließen die Tränen vor Lachen, wenn nicht vor Rührung. Hübner als stiller Held macht den schrägen Techno-Trip von ‚Stromberg‘-Erfinder Arne Feldhusen zur preiswürdigen Kinosause“, so die offizielle Begründung des Clubs.

Der Club der Filmjournalisten Berlin vergibt seit 1958 den Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im Deutschen Film. Regisseur Kurt Hoffmann erhielt für seine Inszenierung des Lustspielklassikers „Das Wirtshaus im Spessart“ diese Auszeichnung am 28. Januar 1958 zum ersten Mal. 60 Jahre später existiert der Club immer noch, auch wenn er sich generationsbedingt seitdem immer wieder neu aufgestellt hat und die Tradition von ehrenamtlichen Mitgliedern unter Vorstandsleitung des Filmjournalisten Markus Tschiedert weitergeführt wird.

Die Ernst-Lubitsch-Preis-Verleihung zum 60-jährigen Jubiläum findet wie in den Jahren zuvor in feierlichem Rahmen im Babylon statt.

Foto: Markus Tschiedert

60 Jahre Ernst-Lubitsch-Preis

Foto: Markus Tschiedert

 

„Magical Mystery“-Star Charly Hübner erhält Ernst-Lubitsch-Preis 2018

 

60 Jahre nach der Erstvergabe des Ernst-Lubitsch-Preises zeichnet der CLUB DER FILMJOURNALISTEN BERLIN e.V. Charly Hübner für seine komödiantische Leistung in „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ aus. Die Verleihung der traditionsreichen Trophäe im Rahmen einer Gala erfolgt am 28. Januar 2018 in Anwesenheit des Künstlers im Babylon Berlin.

Der Ernst-Lubitsch-Preis wird sechs Dekaden alt – und soll in seinem Jubiläumsjahr an Charly Hübner gehen. Darüber haben die Mitglieder des Clubs der Filmjournalisten in einer geheimen Wahl abgestimmt. In „Magical Mystery oder: Die Rückkehr des Karl Schmidt“ liefert der 44-jährige Hübner – nach Meinung der Jury – als therapierter Ex-Junkie, der seine alten Techno-Kumpels quer durchs Land chauffiert und dabei wieder zurück ins Leben findet, die „beste komödiantische Leistung“ im laufenden deutschen Kinojahr ab: „Die Kunst, die Melancholie mit subtilen Momenten der Komik zu durchbrechen, beherrscht Charly Hübner genial. In ‚Magical Mystery“ stellt er erneut sein höchst feinfühliges, komödiantisches Talent unter Beweis. Bewegungsarm wie das Krokodil im Zoo, aber mit vielen kleinen Nuancen, verschmilzt der Schauspieler völlig mit der Figur des lethargischen Losers Karl Schmidt und gewinnt ganz nebenbei die Zuschauerherzen. Spätestens bei einer Trauerrede für ein totes Meerschweinchen fließen die Tränen vor Lachen, wenn nicht vor Rührung. Hübner als stiller Held macht den schrägen Techno-Trip von ‚Stromberg‘-Erfinder Arne Feldhusen zur preiswürdigen Kinosause“, so die offizielle Begründung des Clubs.

Der Club der Filmjournalisten Berlin vergibt seit 1958 den Ernst-Lubitsch-Preis für die beste komödiantische Leistung im Deutschen Film. Regisseur Kurt Hoffmann erhielt für seine Inszenierung des Lustspielklassikers „Das Wirtshaus im Spessart“ diese Auszeichnung am 28. Januar 1958 zum ersten Mal. 60 Jahre später existiert der Club immer noch, auch wenn er sich generationsbedingt seitdem immer wieder neu aufgestellt hat und die Tradition von ehrenamtlichen Mitgliedern unter Vorstandsleitung des Filmjournalisten Markus Tschiedert weitergeführt wird.

Die Ernst-Lubitsch-Preis-Verleihung zum 60-jährigen Jubiläum findet wie in den Jahren zuvor in feierlichem Rahmen im Babylon statt.